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Fotodrucker - Digitalkamera Fotos auf Fotopapier ausdrucken

Fotodrucker für den heimischen Fotodruck der Digitalkamera Fotos werden immer beliebter. Spezielles Fotopapier welches eine vergleichbare Qualität zu Fotolabor-Ausdrucken ermöglicht ist mittlerweile zu erschwinglichen Preisen erhältlich.


Die Geschichte des Fotodruckers


Im Gegensatz zu vielen anderen Drucker-Varianten, können die Anfänge des Fotodruckers nicht genau datiert werden. Doch allgemein wird die Einführung der digitalen Fotografie als Geburtsstunde des Fotodruckes angenommen. Diese wage Datierung ist aber insofern mit Vorsicht zu betrachten, als auch bereits Jahrzehnte davor das Bestreben gab Fotografien ohne langwierigen Entwicklungsprozess verfügbar zu machen.


Die bekannteste dieser Varianten ist wahrscheinlich die so genannte Polaroid- Fotografie. Mit der Polaroid- Fotografie ist es dem Menschen zum ersten Mal wirklich gelungen Fotografien innerhalb kürzester Zeit verfügbar zu machen. Das eigentliche Problem bei dieser Art der Betrachtung ist jedoch die Tatsache, dass es sich bei der Polaroid-Sofortbildkamera um keinen Drucker im klassischen Sinne handelt. Die Polaroid- Kamera basiert nämlich vielmehr auf dem Prinzip der so genannten Polarisationsfolien, die bereits 1933 von dem US-Amerikaner und Physiker Edwin Herbert Land zum Patent angemeldet wurden. Bei diesem Patent handelte es sich um Polarisationsfilter auf Polymer-Folien mit integrierten Kristallen. Das Prinzip beruht daher vielmehr auf einer Sofortentwicklung des Bildes als auf einem Ausdruck im herkömmlichen Sinne. Nichtsdestotrotz erkannte Land sehr schnell die Tragweite seiner Erfindung und machte sich bereits 1937 damit selbstständig. Seinem Produkt gab er fortan den Namen Polaroid.


Anfangs wurde Polaroid jedoch nicht in Kameras eingesetzt, sondern vielmehr als Beschichtung für Sonnenbrillen. Es sollten nämlich noch weitere elf Jahre vergehen bis die erste serienmäßig gefertigte Polaroid- Kamera (Modell: Typ 95) das Licht der Welt erblickte. Ein Vorgängermodel mit ähnlicher Funktionsweise konnte wegen technischer Mängel leider nicht in Serie gehen, obwohl es sich dabei faktisch um die erste wirkliche Sofortbildkamera der Welt handelte. Mit dem Modell Typ 95 jedenfalls konnten Bilder in Sepia-Farbtönen (Sepia-Fotografien sind Schwarzweiß- Fotografien sehr ähnlich – nur setzt sich bei ihnen das Bild aus gelblich-braunen Farbtönen zusammen) geschossen und anschließend gleich entwickelt werden. Die Entwicklungszeit betrug damals an die 90 Sekunden. Fortan erfreute sich die Polaroid-Kamera überaus großer Beliebtheit, wobei ihr endgültiger Durchbruch mit der Entwicklung des Farbfilmes (1963) einherging.


Obwohl es sich bei der Polaroid-Sofortbildkamera um keinen Fotodrucker handelt, verdeutlicht dieses Beispiel den Stellenwert, den die rasche Ausarbeitung von Fotografien bei den Menschen seit jeher besaß. Doch erst seit dem Durchbruch der digitalen Fotografie entstand das Problem, dass die geschossenen Fotografien lediglich auf dem Display oder auf dem Computermonitor betrachtet werden konnten. Der so genannte „Polaroid- Effekt“ fehlte bei der digitalen Fotografie anfänglich vollkommen und der schlichte Ausdruck der Fotografien auf dem Tintenstrahldrucker stellte keine wirklich zufrieden stellende Alternative zu „echten“ Fotos dar. Natürlich konnten auch digital aufgenommene Bilder auf herkömmliche Art und Weise entwickelt werden – doch angesichts der ohnehin schon sehr ausgereiften Technologie der Polaroid-Sofortbildkamera hätte dieser Umstand einen beträchtlichen technischen Rückschritt bedeutet. Daher mussten neue Wege gefunden werden, mit deren Hilfe man es dem Endverbraucher ermöglichen konnte, auch digitale Fotografien schnell selbst zu entwickeln. Das Produkt dieser besagten Entwicklung ist der Fotodrucker.

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