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Bildschirmnutzung: Wie viel Zeit mit Notebook, Smartphone & Co. ist richtig für mein Kind?

Das Problem: Geräte machen Spaß!

Kinder können ihr Verhalten schlecht selbst regulieren, weshalb Mütter und Väter permanent eingreifen müssen - auch bei der Mediennutzung. Kinder schießen bei der Nutzung von Geräten wie einem Samsung Galaxy Tab S9 gerne über das eigentlich gesunde Maß der Nutzung hinaus. Tablets wie diese sind leicht zu verstehen, sehr leistungsstark und vielseitig - ideal, um sich mit Spielen und anderen interessanten Apps die Zeit zu vertreiben. Da Kinder meist einfach das machen, was ihnen am meisten Spaß macht, sehen sie auch wenig Grund, mit der Nutzung der Geräte aufzuhören.


Dies kann jedoch langfristig schwerwiegende Folgen haben:

1. Eine zu häufige Nutzung kann die geistige Entwicklung beeinträchtigen, was später zu Lernschwierigkeiten führt.
2. Gesundheitlich kann es zu Problemen kommen - etwa durch Schlaf- und Bewegungsmangel.
3. Das Sozialverhalten wird nicht trainiert, denn ein Smartphone kann Menschen in dieser Hinsicht nicht ersetzen.


Einem Kind ein Smartphone wie ein Motorola Edge 50 Neo in die Hand zu drücken, um es zu beruhigen und zu beschäftigen, mag daher bequem sein. Wird dies jedoch immer wieder praktiziert, drohen die oben erwähnten Folgen (und weitere).

Wie viel Mediennutzung sollte ich meinem Kind erlauben?

Aus den oben genannten Gründen fragen sich verantwortungsbewusste Eltern daher früher oder später: "Wie viel Bildschirmzeit ist OK?" Eine pauschale Antwort gibt es leider nicht, da dies stark von der Persönlichkeit des Kindes und dessen Alter abhängt. Generell ist es jedoch immer eine gute Idee, bei Kindern die Medienzeit zu begrenzen. Meist läuft es darauf hinaus, dass mit steigendem Alter auch der Grad der Eigenverantwortung steigt. Das heißt: Ein Kind mit zwölf Jahren müssen Sie natürlich weniger streng kontrollieren als ein Kind mit sieben Jahren.

Gesunde Mediennutzung für Kinder laut WHO

Von der Weltgesundheitsorganisation gibt es konkrete Empfehlungen für die gesunde Mediennutzung von Kindern, ebenso hat das BZgA Vorschläge herausgegeben. Diese sehen wie folgt aus:

  • Bis zu einem Alter von einem Jahr sollten Bildschirme gar nicht verwendet werden.
  • Zwischen zwei und vier Jahren ist eine Mediennutzung von maximal einer Stunde am Tag in Ordnung.
  • Ab zwölf Jahren gelten etwa ein bis zwei Stunden pro Tag.
  • Zwischen 16 und 18 Jahren sind es nicht mehr als zwei Stunden täglich.


Es ist unwahrscheinlich, dass diese Empfehlungen von modernen Kindern und Jugendlichen eingehalten werden. Da das Smartphone im Alltag ein ständiger Begleiter gerade für Jugendliche ist, wird diese Personengruppe die ein bis zwei Stunden empfohlene Zeit kaum beachten - aber immerhin können Eltern diese Werte als grobe Richtwerte nutzen.

Wie kann ich die gesunde Mediennutzung meiner Kinder fördern?

Generell gilt, dass Sie immer das größte Vorbild für Ihre Kinder sind. Haben Sie gerade ein neues iPhone 16 gekauft, möchten Sie es wahrscheinlich ausgiebig nutzen. Sieht Ihr Kind, wie Sie den Großteil des Tages an diesem Gerät verbringen, wird es jedoch neugierig sein und ebenfalls mit Geräten dieser Art interagieren wollen. Andere typische "Kinderaufgaben" werden langweilig, plötzlich wollen achtjährige Kinder nur noch ein Tablet oder ebenfalls ein Smartphone haben. Mit anderen Worten: Leben Sie Ihren Kindern ein gesundes Nutzungsverhalten mit Medien aller Art vor. Verwenden Sie beispielsweise ein Produktivgerät wie ein Surface Pro 11 nur für die Arbeit und klappen Sie es danach einfach zu. Wenn Sie viele Stunden am Tag Ihre Freizeit vor dem Bildschirm verbringen, wird Ihr Kind dies auch wollen. Wenn Sie Ihre Bildschirmzeit reduzieren, werden Kinder davon somit profitieren (und Sie selbst wahrscheinlich ebenfalls).

Klare Regeln erleichtern gesunde Mediennutzung

Um Kindern eine gewisse Abhängigkeit von Smartphones, Tablets & Co. zu ersparen, sollten Sie erwägen, für die Mediennutzung Regeln in der Familie aufzustellen. Das heißt, dass diese Regeln dann nicht nur für das Kind gelten, sondern auch für Sie. Einige Ideen könnten wie folgt aussehen:

  • Begrenzen Sie die Nutzung zeitlich. Um dies zu prüfen, gibt es Apps, die Sie auf jedem Smartphone oder Tablet installieren können. Sie zeichnen die Bildschirmzeit auf und warnen bei Überschreitung einer vorher geplanten Mediennutzung.
  • Setzen Sie bestimmte Zeiten, in denen Bildschirme nicht erlaubt sind. Ein typisches Beispiel: Erst Hausaufgaben erledigen, dann Smartphone und Tablet nutzen. Oder: keine Mediennutzung nach 20 Uhr. Oder: keine Geräte am Sonntag, sondern lieber als Familie etwas unternehmen. Die Möglichkeiten sind grenzenlos. Sie selbst werden am besten wissen, welches Nutzungsverhalten in Ihrer Familienkonstellation am meisten Erfolg haben wird.


Halten Sie sich auch selbst an diese Regeln, wird es auch Kindern leichter fallen, diese zu befolgen - denn Regelbrüche werden wahrscheinlich vom Nachwuchs imitiert werden.

Klare Unterscheidung: Welche Mediennutzung ist "gesund"?

Es kann außerdem sinnvoll sein, die Art der Apps anzuschauen bzw. zu begrenzen, die Ihr Kind verwendet. Beispielsweise macht es sicherlich eine Menge Spaß, auf einem Smartphone mit einem sehr großen Bildschirm - wie den 6,5 Zoll des Motorola Moto G84 - durch TikTok zu scrollen und sich mit Videos berieseln zu lassen. Kindern wird es schwerfallen, dieser Versuchung zu widerstehen. Ob dies eine gesunde Art der Mediennutzung ist, dürfte höchst fraglich sein. Gleichzeitig gibt es jedoch für alle Smartphones auch Apps, die kognitive Funktionen fördern können. Ein berühmtes Beispiel ist Duolingo: Der grüne Vogel bringt Ihrem Kind Fremdsprachen bei und kann damit eine ideale Ergänzung sein, um den Sprachunterricht in der Schule zu begleiten - oder Ihr Kind möchte einfach von sich aus in eine andere Sprache eintauchen. Wahrscheinlich werden Sie Ihrem Kind nicht verbieten wollen, andere Sprachen zu lernen. Würde es ein Buch in die Hand nehmen und lernen, würden Sie dagegen sicherlich auch nichts unternehmen. Dieses Beispiel zeigt: Nicht jede Gerätenutzung ist automatisch verschwendete Zeit. Viel mehr kommt es darauf an, zu kontrollieren, was Ihr Kind in dieser Zeit macht und wie es seine Bildschirmzeit verwendet.


Mediennutzung am Abend: Generell keine gute Idee

Bei der Medienerziehung und Tipps für Eltern wird die Diskussion gerne auf die Zeit am Abend gelenkt. Dort drohen gleich mehrere Probleme:

1. Ein zu hoher Medienkonsum aktiviert das Gehirn, denn derart viele Inhalte in kurzer Zeit müssen verarbeitet werden. Jedoch ist die Verwendung eines federleichten neuen Galaxy A55 gerade am Abend im Bett verführerisch. Für den Schlaf ist das jedoch keine gute Idee, denn ein aktives Gehirn schläft nicht gerne. Schränken Sie daher die Mediennutzung am Abend ein und erlauben Sie beispielsweise nach 20 Uhr keine Smartphone-Nutzung mehr.
2. Zusätzlich wird Blaulicht gerne ins Spiel gebracht, wenn es um Schlafqualität geht. Blaues, kaltes Licht ähnelt dem Licht, das uns von der Sonne tagsüber erreicht. Schauen Kinder abends längere Zeit auf ein Display, wird somit dem Gehirn signalisiert, dass es noch Tag ist und kein Schlaf eingeleitet werden sollte. Aus diesem Grund existieren Blaulichtfilter - entweder direkt ins Smartphone eingebaut oder als App. Ob die Nutzung einen Effekt hat, ist umstritten, doch schaden wird es Ihrem Kind nicht - ausprobieren lohnt sich.

Generell sollten Sie Kinder jedoch dazu verleiten, ihre Zeit abends besser anders zu nutzen - etwa mit einem altersgerechten Buch.

Positive Effekte durch Medienverzicht: so profitieren Kinder

Wie Sie sehen, ist es nicht einfach, die Zeit der Mediennutzung sinnvoll zu begrenzen. Regeln aufstellen, Apps installieren, Verhalten kontrollieren, Anpassungen vornehmen: Das alles kostet Energie. Langfristig wird es jedoch viele positive Effekte hervorrufen, sodass der Aufwand am Ende gerechtfertigt ist:

  • Gesunde Schlafgewohnheiten werden gefördert - und ein guter Schlaf ist nicht nur für Kinder sehr wichtig für Bereiche wie Gesundheit, Wachstum, Stimmung, Lernverhalten und Konzentration.
  • Wer am Smartphone ist, bewegt sich nicht. Gerade Kinder sollten sich jedoch bewegen. Tun sie dies nicht, drohen Übergewicht (was auch soziale Folgen haben kann) sowie Haltungsschäden und eine generell schlechtere Fitness. Bewegung hilft und sorgt dafür, dass Sie insgesamte gesunde Jungen und Mädchen großziehen.
  • Zu viele schnelle Reize in kurzer Zeit können kindliche Gehirne überfordern. Die Folge können eine generelle Reizbarkeit und Unruhe sein, auch sinkt die Toleranz gegenüber Frustration. Vermeiden Sie dies, damit Ihr Kind ausgeglichener ist und sich länger auf eine bestimmte Aufgabe konzentrieren kann.
  • Wer seine Zeit mit Bildschirmen verbringt, lernt bestimmte soziale Regeln nicht. Fördern Sie stattdessen den Umgang mit anderen Kindern anstelle von Smartphones, werden Sie ein Kind haben, das sich leicht in Gruppen und andere soziale Gefüge integrieren kann - ein Skill, der das ganze Leben lang nützlich sein wird.


Die positiven Auswirkungen einer begrenzten Medienzeit sind somit vielseitig und deutlich - während die negativen Auswirkungen darin bestehen, nur einige Videos oder Memes nicht zu Gesicht zu bekommen.

Mediennutzung für Kinder: Sie sind das Vorbild!

Abschließend wollen wir noch einmal darauf hinweisen, dass Sie selbst zu einem Großteil dafür verantwortlich sein werden, wie Ihr Kind mit Medien umgehen wird. Leben Sie Ihrem Kind einen gesunden Umgang mit dem Smartphone vor, wird es wahrscheinlich fast automatisch ebenfalls lernen, dass Medien zwar ein Teil des Lebens sind - aber nicht der Mittelpunkt.

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