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Dell Inspiron 5770 Notebook Test

Unser ausgewählter Produkttester Jens durfte das hochwertige Notebook von Dell testen

Folgender Laptop stand zum Testen bereit:

Das Dell Inspiron 5770 ist ein 17,3“ Notebook, das mitreißt und beeindruckt. Das IPS-Display mit weitem Betrachtungswinkel besticht durch gestochen scharfe Details mit erstklassiger Farbkonsistenz aus jedem Blickwinkel. Ausgestattet mit einem Intel Core i5-8250U Prozessor für bis zu 1,6 GHz, 8GB RAM, 1TB HDD, Intel UHD Graphics 620, Windows 10 Home sowie zahlreichen Schnittstellen wie USB-C 3.1, HDMI, USB 2.0 als auch WLAN, LAN und Bluetooth, überzeugt das Dell Inspiron 5770 nicht nur in herkömmlichen Arbeitsumgebungen, sondern auch im mobilen Außeneinsatz und unter weniger komfortablen Bedingungen.

Weitere Informationen erfahren Sie auf der Artikelseite des Dell Inspiron 5770.

Hält das Notebook was es verspricht? Lesen Sie den authentischen Testbericht unseres Produkttesters ...

Erhalten habe ich das Notebook in einem Notebook-typischen Karton. An der Seite stehen die wichtigsten Daten dran. Geliefert wird zu dem Notebook mit einem

Recht kleinen 45W-Netzteil und einer Kurzanleitung. Die wichtigsten Daten des Notebooks:

 - 17,3“ Full HD Display

- Intel Core i5-8250U-Prozessor

- 8GB RAM

- 1 TB HDD (keine SSD)

- integrierte Intel UHD Grafik

- DVD+/- RW-Laufwerk

- vollwertige QWERTZ-Tastatur mit Nummernblock (nicht beleuchtet)

- Fingerabdrucksensor im Powerknopf

- Bluetooth

- Windows 10 Home Edition 

Der erste Eindruck ist etwas ernüchternd, was die Hapik angeht. Das Gehäuse ist komplett aus Plastik. Auch von der Form her ist es nicht gerade ein Designwunder. Da gefallen mir andere Geräte sehr viel besser, weil sie moderner aussehen. Die Verarbeitung hingegen ist ganz gut. Kann noch auf der Displayrückseite die Abdeckung etwas eingedrückt werden, wirken die Scharniere recht straff und stabil.

Für die Inbetriebnahme benötigt man etwas Geduld. Knapp eine halbe Stunde habe ich benötigt, bis die Ersteinrichtung abgeschlossen war. Einmal musste ich einen Schritt zurückgehen, weil es nicht mehr weiter ging. Das liegt aber wohl nicht am Notebook sondern an Windows. Ganz wichtig: unbedingt direkt nach der Abgeschlossenen Installation den automatischen Neustart in den Windows-Updateeinstellungen deaktivieren. Es ist mir unverständlich, wie Microsoft diesbezüglich so einen Mist implementieren kann. Mitten bei der Arbeit wird das Gerät plötzlich und ohne Vorwarnung neu gestartet, weil es gerade Windows-Updates installiert. Noch nicht gespeicherte Sachen sind dann einfach mal so weg. 

Sehr gut gefällt mir der Fingerabdrucksensor im Powerknopf. Am Knopf ist nichts dergleichen zu erkennen, dass so eine Funktion darin steckt. Der Sensor funktioniert meiner Meinung nach sehr gut. Durch die direkte Unterstützung des Fingerabdrucksensors und die Einrichtung direkt bei der Erstinstallation mit Hilfe von Windows Hello kann dieser sofort genutzt werden. Bei meinem alten Notebook musste dafür erst noch ein separates Konfigurationsprogramm installiert werden, wobei dort noch Windows 8 installiert ist, was wahrscheinlich den Unterschied ausmacht. Da gibt es kein Windows Hello. Nachträglich kann man weitere Fingerabdrücke und Benutzer einrichten. Beides hat wunderbar funktioniert. Wir benutzen das Notebook mit zwei Personen, aber bei gleicher Anmeldung. Durch die Einrichtung von zusätzlichen Fingern zum gleichen Benutzer können sich mehrere Personen problemlos anmelden. Ein Test mit mehreren Benutzern und jeweils eigenen Fingerabdrücken hat ebenfalls sehr gut funktioniert.

Die Tastatur hat einen guten Anschlag. Der geringe Tastenhub ermöglicht flüssiges Schreiben. Leider ist die Tastatur nicht beleuchtet, sodass es bei schlechten Lichtverhältnissen schwierig sein kann, die richtigen Tasten zu treffen. Gut finde ich, dass man die FN-Taste fixieren kann, also die Funktion dazu. Das ermöglicht, entweder standardmäßig die Funktionstasten zu nutzen oder die darüber liegende Sonderfunktionen des Notebooks. Das finde ich sehr gut.

Das Touchpad reagiert meistens sehr gut. Wenn es allerdings recht warm ist, weil man das Notebook bspw. auf einer Decke stehen hat und rechenintensive Aufgaben macht (z. B. Spiele), ist es bei mir auch schon vorgekommen, dass das Touchpad nicht mehr so genau reagiert hat. Da muss man dann schon etwas intensiver drauf drücken. Im Normalfall passiert das aber eher nicht. Man sollte das Gerät auch nicht unbedingt auf eine Decke stellen. Bei anderen Notebooks kenne ich dieses Problem ebenfalls. 

Das Display ist entspiegelt, was ich sehr gut finde. Allerdings könnte die Helligkeit bei hellen Lichtverhältnissen höher sein. Draußen sollte man sich also lieber ein schattiges Plätzchen suchen, denn in der Sonne sieht man nicht viel. Die Ausleuchtung auf der Fläche gesehen ist eher mittelmäßig. Schwarz ist nicht wirklich schwarz. Bei schwarzen Hintergründen kann man an den Rändern deutliche Ausleuchtungen (Wolkenbildung) erkennen. Aber für den Office-Bereich stört dies überhaupt nicht. Im Alltag reicht auch die Reaktionszeit aus. Bei richtig schnellen Bewegungen sieht man Schlieren, aber im Office-Alltag ist alles gut.

Von den Lautsprechern sollte man sich nicht zu viel erhoffen. Bei einem Notebook kann man eben kein Hifi-Soundsystem erwarten. Die Bässe fehlen komplett. Beim Musikhören bekommt man eher Ohrenschmerzen als Musikgenuss. Dennoch dürfen sie in einem Notebook nicht fehlen.

Die Anleitung enthält die wichtigsten Funktionen des Notebooks, beginnend mit kurzen Informationen zur Ersteinrichtung über die Erstellung des Wiederherstellungslaufwerkes bis hin zu den Tastenfunktionen. Weiterhin sind die einzelnen Bestandteile benannt. Die Anleitung ist sehr kurz, aber sehr leicht verständlich und informativ. Windows wird hier natürlich nicht erklärt, das ist ja eher nicht notebookspezifisch.

Die Leistung in der Praxis:

Für den Start aus dem ausgeschalteten Zustand in die normale Arbeitsumgebung benötigt das Gerät etwa eine Minute. Auch deswegen, aber auch generell vermisse ich schmerzlich eine SSD. Wenigstens für das Betriebssystem sollte mittlerweile eine SSD zum Standard gehören. Auf der Festplatte gibt es nur ein einziges Laufwerk über den gesamten verfügbaren Speicherplatz (abzüglich der unsichtbaren Laufwerke). Wenn man nun gern eine SSD als Primärpartition nutzen möchte, muss man über Programme, die das unterstützen, das Laufwerk bei der Datenübernahme verkleinern. 

Trotz der fehlenden dedizierten Grafikkarte finde ich die Grafikleistung passabel. Ich habe zwar keine brandaktuellen Spiele, aber ältere auch grafikintensivere Spiele, wie bspw. „The Elder Scrolls IV: Oblivion“ lassen sich in voller Auflösung annähernd ruckelfrei spielen, soweit wie ich das für einen Test gespielt habe. Bei aktuellen leistungshungrigeren Spielen kommt das Notebook sicherlich an seine Grenzen. Da ich aber ein Fan von Civilization 4 bin, ist die Leistung dafür völlig ausreichend. Deutlich zu merken ist eine rechenintensive Anwendung am Akkuverbrauch. Der ohnehin schon knapp bemessene 42WH-Akku entlädt sich beim Spielen sehr schnell. Nur eine Stunde Spielspaß hat man leider mit Civilization 4 (bei voller Displayhelligkeit). Betreibt man das Gerät am Netzteil, wird dieses recht warm. Ich habe zwar bei Dell keine Angst, dass es überlastet wird, hier hätte man aber vielleicht etwas mehr Leistung geben können. Was aber die Grafikleistung angeht, bin ich bei meinen nicht ganz aktuellen Spielen völlig zufrieden, wenn man überlegt, dass keine dedizierte Grafikkarte verbaut ist.

Der Akku hält für reine Office-Anwendungen natürlich wesentlich länger. Aber länger als 3 Stunden sollte man bei voller Displayhelligkeit nicht einplanen. Aber: Wenn man die Energieeinstellungen in Windows für den Akkubetrieb anpasst, kann entsprechend die Akkulaufzeit verlängert werden.

Für den Produkttest habe ich mit Windows Movie Maker ein Testvideo mit diesem Notebook geschnitten. Abgesehen von den Berechnungen beim ersten Einfügen der Videos bin ich diesbezüglich mit der Leistung voll zufrieden gewesen. Es entstanden kaum Wartezeiten bei der Bearbeitung und Zusammenstellung der Videodateien. Auch für die Erstellung der finalen Video-Datei musste man nicht allzu lange warten.

Weitere Details und Fazit:

Der Akku ist beim Dell i5770 fest verbaut. Für einen Wechsel muss dieser erst ausgebaut werden. Durch die fehlende Wartungsklappe ist das umso ärgerlicher, wenn der Akku dann doch mal zur Neige geht. 13 direkt sichtbare und 2 hinter dem DVD-Laufwerk versteckte Schrauben mit unterschiedlichen Größen müssen gelöst und das DVD-Laufwerk ausgebaut werden, um an das Innenleben zu kommen. Dementsprechend umständlich ist es auch, eine SSD oder einen zweiten RAM-Baustein nachzurüsten. 

 Wer dieses Notebook für einen Einsatz in der Firma vorsieht, sollte folgende Dinge beachten:

Es ist Windows 10 in der Home-Edition installiert. Dies hat zur Folge, dass sich das Notebook nicht in der Firmen-Domäne reinhängen lässt. Wenn dies erforderlich ist, muss man mindestens zur Windows 10 Professional greifen. Weiterhin ist der Netzwerkanschluss für maximal 100 Megabit ausgelegt. Für Gigabit-Firmennetzwerke kann somit nicht das ganze Potenzial des Netzwerkes ausgeschöpft werden. Es ist für mich unverständlich, weshalb man hier kein Gigabit-Netzwerk vorgesehen hat.

Es handelt sich bei dem Dell i5770 in der getesteten Ausprägung um ein Office-Notebook, welches aber kein Business-Notebook sein möchte. Für Standardanwendungen und im gewissen Rahmen auch für Spiele und Videobearbeitung ist dieses Notebook auf jeden Fall geeignet. Bei einem möglichen Einsatz im beruflichen Umfeld muss man abwägen, ob die erwähnten Nachteile für den Einsatzfall eine Rolle spielen.

 Pro:

- Intel i5 der 8. Generation

- Gute Tastatur

- zuverlässiger Betrieb (bislang nie Probleme gehabt)

- Fingerabdrucksensor im Powerknopf

- DVD-RAM-Laufwerk

 Neutral:

- kein Designwunder, aber gute Verarbeitung

- nur ein Monitorausgang (HDMI)

- Schwarztöne beim Display nicht schwarz bzw. Wolkenbildung auf dem Display bei schwarzem Hintergrund

- keine beleuchtete Tastatur, was bei schlechten Lichtverhältnissen negativ sein kann

 Contra:

- keine SSD verbaut

- keine dedizierte Grafik

- Windows 10 in der Home-Edition (z.B. keine Integration in einer Domäne möglich)

- kein Gigabit-LAN

- nur 3 USB-Schnittstellen, davon sogar eine nur USB 2.0 -> nicht mehr zeitgemäß

- Fehlende Wartungsklappe

- Fest verbauter Akku

 

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