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Schnell, stark, stromsparend: Das Energieeffizienz-Modell von AMD

Mehr Leistung bei deutlich geringerem Stromverbrauch: AMD-Projekte zur Energieeffizienz zeigen Wirkung

AMD-Prozessoren sind extrem stromsparend. Wer diese Aussage zum ersten Mal vernimmt, wird möglicherweise skeptisch dreinschauen. Schließlich hält sind unter nicht wenigen Computernutzern und selbst im elitären Kreis kompetenter IT-Stellen-Mitarbeiter noch immer hartnäckig das Gerücht, Konkurrent Intel habe in Sachen Energieeffizienz die Nase vorn. Dass das so heute nicht mehr stimmt, wird oft erst auf den zweiten Blick klar und zeigt sich in seiner umfassenden Deutlichkeit häufig nach dem intensiven Befassen mit diesem Thema. Es ist daher an der Zeit, ein wenig Licht ins Dunkel zu bringen und die aktuelle Lage rund um AMD-Chips näher zu betrachten.

In diesem Beitrag soll genau das geschehen: Wir möchten uns die tatsächliche Situation ansehen, die Bestrebungen des Unternehmens AMD rund um die Schaffung wirklich stromsparender Produkte thematisieren und einen Ausblick auf die Möglichkeiten der nächsten Jahre wagen. Für Sie als Kunde von Office Partner oder als computerbegeisterter PC- bzw. Notebooknutzer bietet sich auf diese Weise eine echte Chance, sich auf die kommende Marktsituation einzustellen und schon heute nach den Modellen zu schauen, die Ihnen auch morgen noch nützlich sein können - in Sachen Nachhaltigkeit genauso wie beim Wunsch nach Kosteneinsparung.

Kleiner Exkurs zu Beginn: Die Energiekomponente der Prozessorarchitektur

Bevor der Blick auf die Besonderheiten der AMD-Produkte und die Anstrengungen dieses Unternehmens zur Schaffung energieeffizienter Lösungen geworfen werden soll, ist ein kurzer Exkurs zu den Grundlagen der Prozessortechnik in Computern und IT-Systemen hilfreich. Dies umso mehr, weil es keineswegs zum Basiswissen klassischer PC- oder Laptopnutzer gehört, die Hintergründe des Energiemanagements der verbauten Chips zu kennen. Gleichwohl ist es durchaus sinnvoll, hier zumindest über die groben Eckdaten informiert zu sein.

So sollte jeder Anwender wissen, dass der Prozessor (CPU - Central Processing Unit) das wichtigste Teil eines Computers darstellt, weil er den Großteil aller erforderlichen Rechenoperationen durchführt. Vereinfacht ausgedrückt ist der Prozessor das technische Äquivalent des menschlichen Gehirns - sämtliche „logischen“ Abläufe werden durch ihn gesteuert, ausgewertet, interpretiert, dargestellt. Damit all das so schnell wie möglich gelingt, ist eine hohe Taktfrequenz (möglichst viele Megahertz - MHz), also eine superschnelle Abfolge von Rechenoperationen, nötig. Hierfür benötigt der Prozessor Energie - und zwar grundsätzlich je mehr, desto schneller und häufiger er arbeitet. In Abhängigkeit von der laufenden Software, dem installierten Betriebssystem sowie der peripheren Hardware (z. B. der MB-Größe des Arbeitsspeichers und des CPU-Cache) fällt dann die Leistungsaufnahme aus. Moderne CPUs in Computern benötigen hier zwischen rund 50 bis etwa 130 Watt. Dies bedeutet, dass bei einer durchschnittlichen täglichen Nutzungszeit von 8 Stunden und einem Einsatz an ca. 250 Tagen im Jahr bis zu 260 Kilowattstunden (kWh) Energie benötigt werden - bei den aktuellen Strompreisen von meist nicht unter 30 Cent pro kWh immerhin knapp 80 Euro im Jahr. Eine Summe, die sich insbesondere in Firmen mit vielen Computern als echter Kostenfaktor erweist. Und genau hier setzt AMD mit seinem nachhaltigen Energiemanagement an.

Das Energieeffizienz-Projekt von AMD

Der US-amerikanische Halbleiterproduzent Advanced Micro Devices Inc., kurz AMD, mit Stammsitz in Santa Clara, Kalifornien hat im Jahr 2014 öffentlich erklärt, sich in Sachen Prozessorarchitektur ein besonderes Ziel gesetzt zu haben: Innerhalb von nur 6 Jahren, also bis 2020, soll wenigstens die 25-fache Energieeffizienz bei CPUs geliefert werden, sofern die betreffenden Prozessoren so gestaltet sind, dass sie einen leistungsstarken Prozessor- und Grafik-Core auf einem einzigen Chip-Bauteil vereinen. Mit dem Markstart der AMD Ryzen Prozessoren in dritter Generation nebst Radeon-Vega-Grafikeinheit wurde dieses ambitionierte Ziel im angepeilten Jahr 2020 nicht nur erreicht, sondern sogar noch übertroffen. Seither haben Nutzer durch die Verwendung eines PCs oder Laptops mit dem betreffenden AMD Ryzen Prozessor die Möglichkeit, den Stromverbrauch zu senken und gleichzeitig die benötigte Leistung zu vergrößern.

AMD selbst spricht davon, dass sich auf diese Weise ein um bis zu 84 Prozent geringerer Energieverbrauch und eine um bis zu 80 Prozent schnellere durchschnittliche Rechenzeit erreichen lässt. Es können mithin viele teure Kilowattstunden Strom eingespart und zugleich die Emission an CO2-Äquivalent merklich gesenkt werden.

Was ist in den kommenden Jahren möglich?

Angesichts der bereits erreichten Erfolge muss die Frage erlaubt sein, welches weitere Einspar-Potenzial in den kommenden Jahren überhaupt noch möglich ist. AMD selbst gibt an, mit dem gegenwärtigen Stand zwar zufrieden zu sein, für die Zukunft jedoch weitere Planungen in Sachen Nachhaltigkeit und Energieeffizienz anzustreben. So wird aktuell an der sogenannten „Zen 3-Architektur“ gewerkelt, einem Produkt, welches zunächst in AMD Ryzen 5000 Desktop-Prozessoren zur Anwendung kommt. Erreicht werden sollen eine nochmals gesteigerte Leistungsstärke, geringere Reaktionszeiten und eine abermals verbesserte Energieeffizienz. Der Selbstaussage von AMD zufolge handelt es sich hier um den „Kern des besten Gaming-Prozessors der Welt“. Außerdem hat AMD mit dem „The Most Ambitious AMD Energy Efficiency Goal Yet“ ein weiteres Kapitel im Buch der Unternehmenserfolge aufgeschlagen und dürfte alles daransetzen, auch hier wieder die Öffentlichkeit zu beeindrucken. Anvisiert ist nunmehr eine 30-fache Steigerung der Energieeffizienz bis zum Jahr 2025!

Sind die AMD-Energieerfolge wirklich echt oder betreibt das Unternehmen nur „Greenwashing“?

Im Gegensatz zu manch anderem Unternehmen sind die Erfolge in Sachen Energieeffizienz bei AMD in der Praxis leicht messbar. Dass die Leistung vergrößert wurde und dabei zugleich der Stromverbrauch reduziert werden konnte, ist eine Tatsache, die nicht nur im Labor geprüft werden, sondern von jedem Nutzer leicht selbst festgestellt werden kann. Insofern sollte hier vom sogenannten „Greenwashing“, also dem Versuch, sich durch zweifelhafte Maßnahmen als besonders umweltfreundlich und nachhaltig darzustellen, im Falle von AMD, keine Rede sein.

Was bedeuten die AMD-Projekte für den Endkunden?

Schnelle Prozessoren sind insbesondere für den Bereich der Grafikbearbeitung, für Videoproduktionen sowie für Computerspiele ein wichtiger Vorteil. Allerdings bieten auch andere Hersteller sehr flinke CPUs, die in den genannten Bereichen durchaus überzeugen können. Warum also sollte sich ein Käufer für Prozessoren von AMD entscheiden? Was bedeuten die Energie-Effizienz-Projekte des US-amerikanischen Unternehmens für den Endkunden? Und könnte es sich eventuell sogar lohnen, mit dem Erwerb eines neuen Computers oder Laptops noch ein wenig zu warten, bis AMD die nächste Prozessorgeneration auf den Markt bringt?

Hierzu folgende Gedanken: AMD hat in der Tat beachtliche Anstrengungen unternommen, den Energieverbrauch ihrer CPUs deutlich zu reduzieren und dabei sogar noch die Leistung zu steigern. Insofern werden Computernutzer in die günstige Lage versetzt, schnelle Taktgeber in ihren Geräten vorzufinden, die ihre Stärke nicht durch eine hohe Stromrechnung schmälern. Vor allem im geschäftlichen Einsatz oder bei passionierten Gamern kann sich das bemerkbar machen. Obgleich der für die Zukunft angekündigten weiteren Verbesserungen hat AMD jedoch bereits jetzt ein Niveau erreicht, das sich wirklich sehen lassen kann. Wer aktuell mit dem Gedanken spielt, sich einen neuen PC oder ein neues Notebook zu kaufen, braucht daher grundsätzlich nicht länger zu warten, sondern kann bei den teilweise günstigen Angeboten auch jetzt schon zuschlagen.

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