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Wie Sie Ihren PC selbst aufrüsten …

PC-Renovierung: Raus mit dem alten Kram,
rein mit den neuen Komponenten!

Sie sind jemand, der die meisten praktischen Dinge, egal ob Wohnung streichen oder Schränke zusammenbauen, gerne selbst in die Hand nimmt? Wieso dann nicht auch den PC selbst wieder auf Vordermann bringen? Und zwar genau mit den Komponenten, die Ihren Bedürfnissen entsprechen. So schwer kann das eigentlich nicht sein ... 

Aller Anfang ist theoretisch leicht, aber eben auch nur theoretisch ...

Der Anfang ist denkbar einfach. Man schraubt das Gerät auf und dann wird geschaut, was ersetzt werden könnte: zum Beispiel die Festplatte, weil Sie zu langsam und voll ist, oder den Arbeitsspeicher, weil er einfach nicht mehr leistungsfähig genug ist für die neusten Games Das Gleiche könnte auch auf die Grafikkarte zutreffen, vielleicht braucht es aber auch einen neuen Prozessor. Und dann ist es noch so, dass das alte Mainboard die neuen Module auch unterstützen muss. Wenn das nicht der Fall ist, muss auch dieses ausgetauscht werden .... 

Mit einem richtigen Plan läuft alles nach Plan

Okay, Sie sehen, so ganz einfach ist es dann doch auch wieder nicht. Aber keine Sorge, wir sagen Ihnen, welche Komponenten und Leistungen es gibt, welche Sie brauchen und welche nicht. 

Zu welchem Zweck möchten Sie Ihren PC aufrüsten?

Das ist die erste Frage, die Sie sich stellen sollten. Denn wenn Sie einfach nur etwas mehr Leistung und Geschwindigkeit für den täglichen Gebrauch möchten, ob im Office oder für gelegentliches Spielen und Filme schauen, brauchen Sie andere Komponenten als ein Softwareentwickler oder ein Gaming-Profi. Deshalb finden Sie im Folgenden Informationen darüber, welche Komponenten-Leistungen für welche Anwendungsbereiche sinnvoll sind: 

Office, Home- und Entertainment

Wenn Sie Ihren PC vornehmlich für Office-Anwendungen wie Textverarbeitung, E-Mails und Internet nutzen, reichen theoretisch 4GB Arbeitsspeicher aus. Außerdem genügen günstige Prozessoren mit integrierter Grafikkarte. Wenn Sie aber auch mal Urlaubsfotos bearbeiten, einen Film schauen und auch etwas Gamen möchten, sind 8 GB RAM zu empfehlen. Für schnelle Programmstarts, leise Arbeitsweise und kurze Boot-Zeiten sind SSD-Festplatten die richtige Wahl.

Video- und Bildbearbeitung

Wer Videos- und hochauflösende Fotos bearbeiten möchte, braucht definitiv genügend Arbeitsspeicher. Für 4K-Auflösungen empfehlen sich daher 16 GB und bei 8K ist man mit 32 GB auf der sicheren Seite. SSD ist auch hier die Festplatte der Wahl, da Foto- als auch Videobearbeitungen enorm schreib- und leseintensiv sind. Bei der Grafikkarte lohnt es sich darauf zu achten, dass diese OpenCL- oder CUDA-Berechnungen unterstützt, die für professionelle Anwendungen zum 3D-Rendern wie etwa Adobe Premiere benötigt werden.

Professioneller IT-Bereich

Leistungsstarke Arbeitsspeicher von mindestens 16 GB, oder lieber 32 GB sind für die neusten Entwicklungsumgebungen, neben einer SSD-Festplatte die wichtigsten Kriterien, da etwa bei der Software-Entwicklung die Analyse der zahlreichen kleinen Dateien durch spezialisierte Programme deutlich beschleunigt wird. Tatsächlich rückt in diesem Betätigungsfeld die Leistungsstärke des Prozessors sowie der Grafikkarte in den Hintergrund. Lediglich auf umfangreiche Anschlüsse sollte für die Arbeit mit weiteren Bildschirmen geachtet werden. 

Gaming

Für schnelles und flüssiges Gamen der aktuellen Spiele sieht das alles schon ganz anders aus. Hier gilt für alle Komponenten: Je mehr Power, desto besser. Der Prozessor sollte so folglich mindestens eine Takt-Frequenz von bis 4,4GHz und nicht weniger als sechs Kerne haben. So geht es weiter mit den Mindestanforderungen beim Arbeitsspeicher mit 16GB RAM und beim Langzeit-Speicher mit 512GB bei Einsatz der unbedingt notwendigen SSD-Festplatte. Nicht zu vergessen beim Gamen, ist eine gute 3D-Garfikkarte, diese sollte dediziert sein, mindestens GDDR4 haben sowie eine eigene Kapazität von nicht weniger als 8GB haben. Wobei, wie schon gesagt, mehr von allem beim Gamen fast immer besser ist. 

Ein Blick auf die entscheidenden Komponenten

So jetzt wissen Sie zwar welcher Nutzertyp Sie sind, aber immer noch nicht, nach welchen Kriterien Sie am besten die einzelnen Komponenten miteinander kombinieren. Im Folgenden werfen wir einen Blick auf die einzelnen PC-Elemente und geben einige Einrichtungstipps.

Das Mainboard

Die Basis für Ihren PC ist das Mainboard. Hierauf werden alle Komponenten miteinander verbunden. Bei der Wahl dieses auch Motherboard genannten Basis-Moduls gilt es folgende Kriterien zu beachten:

  • Intel- oder ein AMD-Board und entsprechend kompatiblen Sockel wählen.
  • Die Größe des Mainboards wird durch den Formfaktor zumeist ATX oder µATX-angegeben. Wenn separate Grafikkarten verbaut werden sollen, ist das ATX-Format zu empfehlen.
  • Achten Sie darauf welche DDR-Generation unterstützt wird.
  • Für die optimale Datenübertragungsrate von der SSD muss ebenfalls die PCIe Generation und die M.2 Anzahl angemessen sein.
  • Achten Sie auf ausreichend passende Anschlüsse für Ihren Monitor und andere Peripheriegeräte, wie etwa USB etc., (Gamer sollten sicherstellen, dass ausreichend Lüfteranschlüsse und ggf. RGB Header für beleuchtete Lüfter/RGB Streifen geboten werden.)
  • Wenn Sie nur den Arbeitsspeicher austauschen möchten, achten Sie darauf, ob ihr bestehendes System den neuen RAM auch unterstützt.
  • Planen Sie einen kleinen bis mittleren RAM-Puffer ein, mit Ausblick auf neuste Entwicklungen.
  • Stellen Sie sicher, dass das Mainboard genug Platz und Kapazität für die Arbeitsspeicher hat, die Sie einsetzten, möchten.
  • Wenn Mainboard, Prozessor oder Betriebssystem unterschiedliche RAM-Kapazitäten aufweisen, bestimmt die kleinste Zahl das Limit für Ihr System.
  • Für einen Desktop PC nutzen Sie am besten Arbeitsspeicher mit DIMM-Modulen, bei Laptops und Mini-PCs kommen meistens die kleineren SO-DIMM-Module zum Einsatz.
  • Wenn Sie zu bestehenden Arbeitsspeicherriegeln neue hinzufügen, nützt Ihnen eine höhere Taktfrequenz der neuen RAM nichts, wenn die alten RAM niedriger getaktet sind, da sich das System dann nach der Geschwindigkeit des langsamsten Moduls ausrichtet. Deshalb empfiehlt sich hier: Entweder alle Arbeitsspeicher austauschen oder Riegel mit der gleichen Taktfrequenz ergänzen.

Der Arbeitsspeicher 

  • Wenn Sie nur den Arbeitsspeicher austauschen möchten, achten Sie darauf, ob ihr bestehendes System den neuen RAM auch unterstützt.
  • Planen Sie einen kleinen bis mittleren RAM-Puffer ein, mit Ausblick auf neuste Entwicklungen.
  • Stellen Sie sicher, dass das Mainboard genug Platz und Kapazität für die Arbeitsspeicher hat, die Sie einsetzten, möchten.
  • Wenn Mainboard, Prozessor oder Betriebssystem unterschiedliche RAM-Kapazitäten aufweisen, bestimmt die kleinste Zahl das Limit für Ihr System.
  • Für einen Desktop PC nutzen Sie am besten Arbeitsspeicher mit DIMM-Modulen, bei Laptops und Mini-PCs kommen meistens die kleineren SO-DIMM-Module zum Einsatz.
  • Wenn Sie zu bestehenden Arbeitsspeicherriegeln neue hinzufügen, nützt Ihnen eine höhere Taktfrequenz der neuen RAM nichts, wenn die alten RAM niedriger getaktet sind, da sich das System dann nach der Geschwindigkeit des langsamsten Moduls ausrichtet. Deshalb empfiehlt sich hier: Entweder alle Arbeitsspeicher austauschen oder Riegel mit der gleichen Taktfrequenz ergänzen.

Die Festplatte

  • SSD-Speicher sind umfassend schneller und leiser als HDD-Festplatten, aber auch etwas teurer.
  • Das Format des PC-Gehäuses gibt Ihnen Auskunft darüber, welche Bauform ihre neue Festplatte haben darf (z.B. 2.5 oder 3.5 usw.).
  • Auch der Anschluss muss passend sein, falls er vom SATA-Standard abweicht.
  • Optimal für ihr System sind SSD- sowie HDD-Speicher in einem PC, für selten genutzte Dateien und solche, die häufig im Gebrauch sind. So verbinden Sie die Vorteile beider Speicher und schonen Ressourcen. 

Der Prozessor

  • Die Geschwindigkeit des Prozessors erkennen Sie an der Höhe der Taktfrequenz, je höher desto schneller – allerdings dann auch energieintensiver.
  • Auch die Anzahl der CPU-Kerne spielt eine wichtige Rolle für eine zügige Datenverarbeitung. Daher sind vier bis sechs Kerne heute zu empfehlen – Gamer sollten eher ab acht Kernen anfangen.
  • Besonders beim Prozessor gilt, dass er nur so gut arbeiten kann, wie die anderen Komponenten ihn lassen, das bedeutet, dass diese an die CPU-Leistung angepasst sein müssen.
  • Informieren Sie sich bei dem Mainboard-Hersteller, welche CPUs das jeweilige Modell unterstützt. 

Die Grafikkarte

  • Wenn Sie eine dedizierte Grafikkarte möchten, ist wie bei den anderen Komponenten, auf Kompatibilität zu achten.
  • GPUs sind in sehr unterschiedlichen Größen und Leistungen zu bekommen, zum Beispiel mit unterschiedlich großen Lüftern etc. – stellen Sie vor dem Kauf sicher, dass die Grafikkarte in ihren PC hineinpasst.
  • Bei der Grafikkarte ist die Größe des Grafikspeichers nicht so wichtig, wie die Bitbreite, da diese Leitung mit dem Speicher kooperiert und bei guter Leistung schnelle Bildwiederholraten gewehrleistet.
     

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Bei OFFICE-Partner.de finden Sie ein reiches Sortiment an Komponenten. Haben Sie Fragen? Unsere Mitarbeiter helfen Ihnen bei der Planung und beraten Sie gerne bei der Auswahl der richtigen Module für Ihren perfekten und individuellen PC.

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